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unGereimtheiten

Hypothese

Spiralförmig steigen nachts

Plastikstühlen entwichene

Klänge surrealistisch

in den Sternenhimmel.


Die Bürokratenseele des

aufbereiteten Soldaten

sprengt unmittelbar danach

den Strand im Mond.

 

Unterbewußten ahnt schrecklich:

zeitlich gewachsenes Ungeziefer

betreibt unmittelbar Regierung.

Elche, gewachsen in Metropolen.

 

B.S.

6.1.08 18:03


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Dschungel

Die scharfen Nägel bohren sich in die linke Schulter, hinterlassen Spuren blutiger Furchen. Kein Anlass für diese Aktion, es sei denn die Hilflosigkeit gegenüber der Gefühle eigenen Fleisch und Blutes – welches verzweifelt für Gerechtigkeit einsteht und dennoch missverstanden von geliebten Existenzen trotzig versucht geliebt und verstanden zu werden.

Denken ist schwierig – nachdenken erscheint wie ein Hämmern gegen kalte, feuchte Mauern aus jahrhundertealten Steinen, meterhoch und ohne den kleinsten Riss um einen Lichtstrahl durchzulassen. Das Blut rinnt warm über die Schulter und zerstört für einen Augenblick die Angst vor dem Abtauchen in die Dunkelheit der eigenen Seele. Schreie – laut, verzerrt, hilflos – und dann endlich Stille.

Lautlos kriecht die Angst auf der Suche nach furchthungrigen Kumpanen, die in schlaflosen Nächten nur darauf warten von ihr gefunden zu werden um eine Rechtfertigung ihrer Paranoia zu erhalten, durch den Dschungel der Stadt. Neonlicht bestrahlte Schatten, glitzern in der Vereinigung mit der Nässe der Pflastersteine und bewegen sich unaufhaltsam weiter durch die glitzernde Nacht. Gladiatoren der Großstadt, warten auf ihren nächsten Auftritt – hoffen auf Applaus, um ihre Wunden zu salben mit der Mixtur aus Eitelkeit und Geltungssucht.

Allein – vorbei der Kampf mit den worauf auch immer vorgeschriebenen Gesetzen der Moral und ihren zur Korruption mutierten Nachfahren. Diesen aus dem Weg gehen! Sie nicht beachten, nicht den Norm(al)en dieser aus Neid und Missgunst unter Vergewaltigung des Gewissens entstandenen Ergüssen an Unmenschlichkeit entsprechen – wirkt wie eine Massage von starken, warmen Händen und wohlig gibt sich der narbige Leib auf die Reise mit sich. Gute Fahrt!

B.S.   (21.2.2006)  

6.1.08 12:54


Gedanken kurz vorm Infarkt

Herz, klopf mir nicht so toll herum. Machst Du mir Angst oder bringt Dir meine Angst die Furcht so nah, dass Du erschrocken fast zum Stein Dich wandelst und meinen Atem von Dir stößt, so dass ich fast ersticke? Nicht länger kann ich das ertragen. Zu wissen, dass ein Morgen kommt und der nicht wirklich besser ist als Heute. Es fehlt nicht viel – es fehlt an Freude.

Herz, gern würde ich Dir Freude liefern, damit Du ruhig schlagen kannst. Doch hab ich selber viel zu lange schon, sie irgendwann – irgendwo einfach so verloren. Ich hab es gar nicht mit gekriegt. Nur kleine Dinge waren es, die mich mit Freude leben ließen. Sie sind verschwunden irgendwann. Zurück blieb ich – die Freude war gestorben.

Herz, mein Leben liegt allein bei Dir. Klopf langsam und verzähl Dich nicht. Wir können uns das nicht erlauben. Was willst Du ohne mich denn machen? Dann hat sich’s aufgehört mit Schlagen, mit Pumpen und mit Rhythmusfehlern, die kannst Du Dir dann nicht mehr leisten. Komm jetzt, beruhig Dich – bleib relaxt. Lass meinen Atem Dich massieren und lass uns schlafen gehen.

 

B.S.     (6.11.2007)

 

6.1.08 11:37


Wahrheit ?

dargebracht mit Blut und Schmerz,
in Kissen der Lüge gebettet,
von verschleierter Taktik geneckt,
erzogen zur Unwissenheit,
scheint es uns unglaublich,
dass die Wahrheit so offensichtlich ist.


B.S.

 

 

30.12.07 16:42


Gedanken

Sinnloses

Geplätscher

von

Gedanken

übergibt

sich

aus

präparierten

Gießkannen

über

den

noch

reinen

ungedüngten

Ursprung

und

die

Übernahme

der

feuchten

Perlen

von

Gedacht

beginnt

zu

sprießen

und

blüht

im

Sommer

des

Geistes

im

Perlmutt

aller

Farben

um

schließlich

befruchtet

von

Zweifel

wieder

zu

verblassen.

B.S    (21.4.2006)

 

27.12.07 14:49


MEHRWERT

WENN MEHR WERT SCHAFFT

MEHR WERT ZU SEIN

IN DIESER

MEHRWERTG(ESEL)LSCHAFT

WUNDERT ES NICHT

WENN WERTE WERTLOS WERDEN

UNTER-UND VERLOREN GEHEN

IN EINER

MEHRWERTG(ESEL)LSCHAFT

DIE SCHAFFT

MEHR WERT ZU SEIN

ALS SIE ES IST

UND UNTER BEIFALL

JEDER

JEDEN FRISST

B.S.

26.12.07 14:37


Promotion

gewaschene luftgeliftete Haut
schwarzsüße Riesen
geplant und gebaut

erweckte Sehnsucht
aus Bildern entstanden
verlogen verflucht

die wachsende Wut
zerfressene Sicht
viel Mann ist gut

besser ist nicht gut genug
hat er gedacht
als er sie erschlug.

B.S.

26.12.07 16:42


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