Gedankenschrott
 



Gedankenschrott
  Startseite
    Leben
    unGereimtheiten
    Politik?
    Videos
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


Webnews



http://myblog.de/bpunktspunkt

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Über

lost in space..

Verloren im Weltall - bin ich. Geräuschbeladen und der Stille entgegenschwebend, immer näher mit jedem Augenblick. Frei von Schwermut, von anerzogenen Schuldgefühlen, fühle ich mich in der Leere verlorener Erinnerungen beheimatet und verschwommen fallen aus Selbstmitleid erbaute Mauern in sich zusammen.

Fernes, flötenähnliches Spiel von erzogenen Tönen, das sich nach und nach dem klaren Gesang einer Horde Klageweiber zu widersetzen scheint - begleitet mich auf meinem Traum durch die Nacht.

Weit, ganz weit hinten leuchtet ein Flammenmeer durch die unendliche Weite des Nichts...

Gut Nacht da Draußen..

B.S.

Alter: 64
aus: 12049 Berlin
 



Werbung



Blog

Der Sinn?

Im Tode erkennst Du den Sinn des Lebens,

die Mitte von Anfang und Ende.

Ich wünsche Dir einen guten Anfang.

Wir treffen uns in der Mitte,

ich komm Dir entgegen.

Dann erzählst Du mir alles im Heute...

B.S.

21.1.08 23:59


Werbung


Samstag, 19. Januar 2008


Der Monat Januar hat seine Mitte bereits überschritten und der Zustand der Mittellosigkeit hat sich in der mittlerweile gewohnten Art breit gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass man sich auch daran gewöhnen kann und es sich damit leben lässt. Wie – das ist eine andere Sache. Man wird wie ganz von alleine zum Meister der Improvisation, tut Dinge, die man früher nie getan hätte und arrangiert sich so gut es geht mit dem Leben ohne Geld. Noch habe ich die Möglichkeit meine bescheidene Rente durch Arbeiten etwas aufzustocken – nur, wie lange werde ich das noch tun können frag ich mich. Worauf muss ich noch alles verzichten um die Tage, Nächte, Wochen zu überleben ohne dass ich in die Kriminalitätsstatistik abrutsche? Tja, was tut jemand der Hunger hat, aber kein Geld um sich etwas Essbares zu kaufen? Ganz einfach: Er nimmt sich etwas aus den Regalen im Supermarkt. Wenn er Glück hat wird er von den Securities oder den Detektiven nicht erwischt. Wenn er Pech hat bekommt er eine Anzeige und hat trotzdem nichts zum Beißen.

 

Mir selber ist so etwas noch nicht passiert – wohl auch deswegen weil ich bisher noch nichts auf diese Art und Weise mir zu Eigen machte. Ein bisschen hungern hat mir bisher auch nicht geschadet und meine Figur ist dafür auch noch dankbar. Sieht sie immerhin doch ganz passabel aus und fällt nicht unter die Rubrik „Übergewichtig“. Trotzdem – es nervt wenn Mitte des Monats kein Geld mehr da ist. Wenn man sich überlegen muss ob man jetzt für die letzten paar Cents Katzenfutter oder lieber für sich selber etwas Essbares erwirbt. Natürlich entscheidet man sich für die Tiernahrung. Was können die Stubentiger denn dafür, dass alles immerzu teurer wird und das Geld immer mehr an Wert verliert?

 

Ich bin zu müde um mich darüber noch aufzuregen – ich kann daran ja leider nichts ändern. Es scheint, als planten die von uns gewählten Vertreter des Volkes genau dieses immer mehr in die Enge zu treiben und zu vernichten. Mit einer himmelschreienden Unverschämtheit erhöhen sie sich ihr Einkommen um hunderte von Euro und können sich wahrscheinlich alleine schon deshalb nicht mehr vorstellen wie es jemandem geht, der nicht mal so viel wie die Erhöhung überhaupt zum Leben zur Verfügung hat. Sie können sich nicht vorstellen, dass Mägen knurren, dass Wunden nicht verbunden werden können weil kein Geld da ist um in der Apotheke Pflaster zu kaufen, dass Kinder nicht draußen spielen können weil ihnen eine warme Jacke fehlt und die Turnschuhe vom letzten Sommer zu klein geworden sind und Löcher haben. Sie können sich so vieles nicht vorstellen.

 

Sie können allerdings Gesetze verändern um Jugendliche, die sich bei all der Ungerechtigkeit verarscht fühlen und deren Wut so weit angewachsen ist, dass sie sich bei der geringsten Kritik angegriffen fühlen und sich wehren, die ihre Wut entladen – natürlich nicht dort wo es verständlicherweise angebracht wäre, sondern wieder bei den Falschen: bei Schwächeren; angemessen zu bestrafen. Sie wollen Gesetze ändern anstatt die Ursachen zu bekämpfen, durch die Gewalt entsteht. Verkehrte Welt!

 

Aber ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich am Ende des Geldes angekommen bin und noch ziemlich viel Monat übrig ist. Aber ich bin ja nicht die Einzige, die dieses Problem hat – es werden immer mehr. Welcome!!!

 

B.S.

19.1.08 17:38


Johannes

Heute habe ich das Bedürfnis wieder etwas schriftlich zu hinterlassen. Der gestrige Abend ist es worüber ich nachdenke, wobei ich es an sich gar nicht nötig habe mir Gedanken darüber zu machen, weil ich im Grunde weiß, dass es so ist und dass es normal ist. Wenn ich erzähle was passiert glaubt mir das soundso keiner. Man würde mich wahrscheinlich für verrückt erklären, für durchgedreht oder als sonderlich abstempeln. Keine Ahnung – aber erfahren zu dürfen, dass es so etwas tatsächlich gibt, ist es wert für „anders“ angeschaut zu werden.

Johannes! Johannes ist ein Freund meines Sohnes. Ich weiß nicht wo sie sich kennen lernten – beide sind Künstler und entsprechen nicht der Norm in unserer konsumgesteuerten Gesellschaft. Jedenfalls wohnt Johannes seit ein paar Wochen bei meinem Sohn bis er wieder eine eigene Wohnung hat. Er war oder besser ist obdachlos, hat sich jetzt aber gemeldet und ist auf dem besten Weg sich wieder zu integrieren. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nicht besser wäre nicht unter Kontrolle zu stehen. Aber das wäre wieder eine andere Geschichte. Gestern Abend hab ich Johannes das zweite Mal gesehen. Er kam mit meinem Sohn bei mir vorbei und wir kamen ins Gespräch, unterhielten uns über alles Mögliche und Unmögliche. Ich meinte so ganz nebenbei, dass ich Schmerzen im Arm habe. Ich habe ständig diese Schmerzen im rechten Arm. Weiß im Grunde auch wovon sie kommen, hab mich an sie gewöhnt, spüre sie mal mehr mal weniger. Gestern jedenfalls waren sie extrem stark zu spüren und irgendwie lästig. Kaum hatte ich gesagt, dass ich Schmerzen habe meinte Johannes zu mir: „Ich kann Dir helfen wenn Du mich lässt. Ich bin ein Heiler.“ Ich fragte nicht lange nach, wunderte mich auch nicht. Meinte nur, dass ich ihn lasse und war gespannt was passieren würde.

Und jetzt kommt das Unbeschreibliche: Er berührte ohne erst danach suchen zu müssen genau den Punkt in meinem Nacken, von dem aus die Schmerzen entstehen. Ich war so verblüfft, dass ich gar nichts sagen konnte. Er massierte mit seinen Händen meine Schultern, bohrte immer wieder seinen Daumen genau auf diesen Punkt, an dem sich die Schmerzen gesammelt hatten und es war, als würde sich etwas auflösen, sich verteilen. Ich ließ es zu. Meinte zu ihm: „Ich sag Dir nicht wann es genug ist, ich lass es zu.“ Es war so was von angenehm wie ich es schon seit langer Zeit nicht mehr spüre konnte – ja, eigentlich noch nie gespürt habe. Neugierig wie ich bin, fragte ich ob er denn auch andere Stellen sehen würde, die an oder in mir nicht in Ordnung sind. Er nahm seine rechte Hand hielt zwei Finger auf meinen Bauch. Ich konnte es nicht glauben. Wieder war es genau die Stelle, an der ich einen Knoten habe, der immer größer wird und anfangs als ich ihn fest stellte nur erbsengroß war. Johannes erzählte mir auch was das ist, meinte, das käme vom Lachen. Ich wusste schon, dass ich einen Zwerchfellbruch habe – wurde bei mir bei einer Magenspiegelung als kleine Beigabe festgestellt. Ich wusste es – aber woher zum Donner wusste Johannes das? Ich fiel von einer Erstaunung in die andere. Als er mir dann auch noch sagte, woher meine Beschwerden mit meinem Arm, Nacken, was auch immer kommen traf er wieder voll in’s Schwarze. Glauben heißt doch Wissen möchte ich dazu nur sagen.

Später, als beide wieder weg waren fing der rechte Arm an weh zu tun. Ich hatte das Gefühl als würde mein Handgelenk anschwellen und meine Finger ließen sich nicht mehr in gewohnter Weise bewegen. Ich befürchtete schon, dass Johannes mit mir etwas gemacht hat, was ich nun bereuen würde. Irgendwann ging ich schlafen und als ich heute Morgen aufwachte merkte ich sofort, dass ich mich freier bewegen konnte. Zwar spüre ich, dass da noch Schmerzen sind, aber nicht mehr konzentriert auf einen Punkt. Es ist als hätten sie sich weitläufiger verteilt und dadurch an Stärke verloren. Mein Arm lässt sich bewegen ohne dass ich schmerzhafte Blockaden verspüre und eine angenehme Wärme, so als hätte ich ein ABC-Pflaster auf dem Rücken, verbreitet sich. Ich fühle mich gut und es geht mir heute ausgezeichnet, was ich sonst nicht sagen kann – schon lange nicht mehr. Danke Johannes !!!

B.S

18.1.08 14:33


Scheiße passiert..

Wir sollten es besser haben als unsere Eltern die nicht wussten was sie taten als sie uns den Weg in ein besseres Leben ebneten. Sie nahmen uns die Wurzeln, veränderten gentechnisch unser Umfeld wobei sich unsere Sicht, stets suchend nach dem besseren, dem Guten, bald selber aus den Augen verlor. Sie hätten uns sagen müssen wann es denn nun mal gut ist damit wir uns nicht so abstrampeln müssten um unseren Kindern ein besseres Leben zu gestalten in der Hoffnung, dass sie unseren Irrtum nicht merken und vielleicht noch eine, vielleicht auch zwei Generationen die Chance haben diese auch zu nutzen um diesem Teufelskreis gewarnt zum Durchbruch helfend und dem Guten auch seine bösen Seiten tolerant zu erlauben.

Verdammt, das ist das unschöne bei den langen Sätzen. Der Anfang erzählt von Liebe und wenn nach dem Komma die Kinder kommen, zwischenzeitlich das Bügelbrett auftaucht und nach dem Doppelpunkt die Kacke am Dampfen ist beenden wir das Ganze mit = Es war zwar schön, aber so schön auch wieder nicht und triften, mit dem Ausrufezeichen das am Anfang noch nicht mal andeutungsweise im Gespräch war und sich im Laufe des Ansammelns wild gemixter Buchstaben genervt aus seinem Versteck erhob um endlich ein Ende zu setzen, ab in den neuen Absatz.

Der Anfang – der Anfang vom Ende – oder ist das Ende bereits schon der Anfang – egal – Neuer Absatz:

Unmöglich die Zeit um die ich gerade herum sitze und schon die zweite Tasse dieses koffeinhaltigen Gebräus, gemischt mit fetthaltiger Kondensmilch – ohne die ist mir die schwarze Brühe zu aggressiv – trinke, hoffend dass ich dadurch meinen schlaftrunkenen Schädel so weit hin bekomme, um den heutigen Tag ohne größere Zwischenfälle zu überleben.  Überleben! Was ist das? Ein Überleben? Über-Leben? Überleben sie doch mal! Hat ja nun bisher noch keiner geschafft. Gottseidank – Unvorstellbar wenn das jetzt auch noch zu dieser schwierigen wirtschaftlich ungünstigen Lage dazu käme. Das wäre das totale Desaster und die Planung der Ressourcen bekäme eine ganz andere Formel. Der Terror wäre harmlos im Vergleich zu den Auseinandersetzungen der Untoten mit dem Rest verbliebener Sterblicher welche ums Verrecken ums Überleben kämpfen, wissend der Sinnlosigkeit dessen und am Ende mit der Gewissheit, dass der Sinn ein Nietenlos war sich doch ihren Platz teilen mit klumpiger, feuchter, nach Moder riechender schwarzer Erde.

B.S.

4.3.2006

18.1.08 13:26


Der (Suppen)Koch

Ein gewaltiges Süppchen, dass Roland Koch da zusammenrührt. Die Zutaten fallen ihm wie fast von alleine, komischerweise fast schon überportioniert in die braune Brühe, die er nun unters Volk verteilt. Und wie schon vermutet: Die hungrigen Mäuler jubeln ihm zu! Das hatten wir schon einmal – damals kamen gelbe Sterne zum Leuchten.

Hoffentlich bleiben ein paar denkende, nicht alles fressende Wesen übrig, die sich ihr eigenes Brötchen schmieren und nicht jeden vorgekauten Bissen hinunterschlucken.

Wenn es nicht so „böse“ wäre, könnte man denken, dass da einiges inszeniert wurde um die Meinung dahingehend zu leiten, dass der Hass geschürt wird und in wahre Gewalt ausartet. Ich frage mich, eigentlich nur so nebenbei – wieso hatte der alte 76-jährige Herr, der einen mehrfachen Schädelbruch zugefügt bekam nach 3, oder waren es 4 Tage bei einem Interview, kann leider jetzt noch nicht mal mehr behaupten auf welchem Programm es war, nicht einmal mehr ein blaues Auge? Er lag weder im Krankenhaus, noch schien er sonderlich schmerzverzerrt. Wurde da nicht etwas übertrieben oder vielleicht sogar falsch dargestellt?

Aber, auch gesetzt dem Fall es geht wirklich alles mit „rechten“ Dingen zu, dann sollte man sich der Frage stellen: Was sind die Ursachen für dieses brutale, menschenverachtende Handeln? Was veranlasst (prozentual gesehen nimmt sich übrigens lt. Statistik kein Unterschied zwischen Deutschen und Ausländern) junge Menschen, andere Artgenossen derart zu behandeln? Ich müsste noch nicht mal lange nachdenken um einiges aufzuzählen…….

B.S.

 

13.1.08 16:53


13.1.08 10:32


Wenn Träume sterben



Wenn Träume sterben

wird die Wahrheit geboren.

Wenn Träume sterben

versteckt sich die Liebe.

Wenn Träume sterben

begräbt sie die Zeit

Wenn Träume sterben

wächst die Ewigkeit.

B.S.

13.1.08 09:35


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung