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Über

lost in space..

Verloren im Weltall - bin ich. Geräuschbeladen und der Stille entgegenschwebend, immer näher mit jedem Augenblick. Frei von Schwermut, von anerzogenen Schuldgefühlen, fühle ich mich in der Leere verlorener Erinnerungen beheimatet und verschwommen fallen aus Selbstmitleid erbaute Mauern in sich zusammen.

Fernes, flötenähnliches Spiel von erzogenen Tönen, das sich nach und nach dem klaren Gesang einer Horde Klageweiber zu widersetzen scheint - begleitet mich auf meinem Traum durch die Nacht.

Weit, ganz weit hinten leuchtet ein Flammenmeer durch die unendliche Weite des Nichts...

Gut Nacht da Draußen..

B.S.

Alter: 64
aus: 12049 Berlin
 



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Blog

Alt?

Im Sekundentakt verändern wir uns, verändert sich alles und wird niemals mehr genau so sein wie in der Sekunde vorher – und wir merken lange Zeit nichts davon. Wir merken  nicht, dass jede Sekunde unseren Körper verändert und irgendwann, ganz plötzlich – wieder in einer von den Sekunden – merken wir es. Wir sind nicht mehr jung!

Es fällt mir immer noch schwer mich damit abzufinden. Natürlich rede ich mir ein, dass es mir nichts ausmacht älter zu werden und dass ich mich wohl fühle in meiner nicht mehr so taufrischen Haut. Aber es stimmt nicht. Es gefällt mir ganz und gar nicht, dass die Konturen meines Gesichts sich veränderten und dass, wenn ich in den Spiegel schaue ich erkennen muss, dass ich fast so alt ausschaue wie ich bin. Wobei ich mir schon wieder einrede, dass ich ja für dieses Alter noch recht ansehnlich bin. Ja, so redet man sich selber manchmal schön. Aber was soll ich machen? Soll ich jetzt nicht mehr in den Spiegel, sondern gleich der Wahrheit in’ s Gesicht schauen? Ziemlich unerfreulich finde ich das und hör lieber auf weiterhin darüber nachzudenken. Es ist schon schrecklich genug, dass ich weiß, dass die Situation ja nun in keinster Weise besser werden wird, sondern es einfach so ist wie es ist und nur, weil ich es bin die Natur mit Sicherheit keine Ausnahme machen wird und mich wieder so schön werden lässt wie ich noch bis vor kurzem war. Tja, ich sollte mich wohl damit abfinden und mich von der Zeit treiben lassen,  ihr nicht versuchen zu entfliehen und mich  flüchten in längst Vergangenes, im Moment überhaupt nicht mehr Wichtigem und mich dort spüren wollen, anstatt mich hier  wahr zu nehmen.

Vielleicht geht es mir dabei besser – bin gespannt wer mir noch so alles entgegensieht, wenn ich in den Spiegel schaue. Wird ja vielleicht noch ganz lustig….

B.S.

2.3.08 16:45


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23. Februar 2008

Die Sonne dringt durch meine halb geöffneten Jalousien in mein efeuumranktes Fenster zu mir durch. Der Himmel in seinem heutigen blauen Outfit, das so schrill ist, dass sogar einige Vögel verschreckte Laute von sich geben und mich darauf aufmerksam machen, welch ein wunderschöner Tag heute sein muss – draußen jedenfalls, trägt seinen Teil dazu bei mir zu zeigen, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Ich sollte mich auch an die Luft begeben und die Natur auf mich wirken lassen. Was mich davon abhält ist meine momentane körperliche Verfassung, die mich im Würgegriff hält. Schon wochenlang schleppe ich mich mit dieser ekelhaften Erkältung (ich nehme an, dass es eine solche ist) mit mir herum und es geht mir immer schlechter anstatt sich dieser Zustand endlich wieder normalisiert und ich mich fühle wie ein Mensch und nicht wie ein gelähmter Klumpen Fleisch, der darauf wartet, dass man ihn in die Pfanne haut und vertilgt. Warten – ich könnte noch nicht einmal behaupten, dass ich warte, worauf auch? Alles scheint zu geschehen ohne dass ich auch nur das Geringste dazu beitrage. Das Leben zieht auch ohne mich an mir vorüber und ich hab irgendwann aufgehört mich darüber zu ärgern. Ich ärgere mich allenfalls über mich, dass ich es zu lasse und mich fast wie gelähmt selber wahr nehme und feststellen muss, dass das einzige was ich noch spüre Schmerzen sind.

Schmerzen! Sie sind allgegenwärtig, lassen sich auch nicht für wenigstens eine kurze Zeit außer Gefecht setzen. Sie sind resistent gegen mittlerweile schon ziemlich hoch dosierte Mengen an verschreibungspflichtigen Drogen, die ich routiniert schlucke in der Hoffnung auf ein paar schmerzfreie Momente, die ich dann ärgerlicherweise  meistens verschlafe und nicht mit bekomme. Manchmal, beim Aufwachen warte ich bewegungslos daliegend nur darauf, dass ich sie spüre, dass ich merke: Sie sind immer noch da und sie werden nie aufhören mich zu quälen. Und sie lassen nicht lange auf sich warten – sie begleiten mich und ob ich will oder nicht es bleibt mir nichts weiter übrig als mich mit ihnen zu arrangieren, damit ich wieder einen Tag überstehe. Liest sich ziemlich deprimierend, oder? Ist es auch – trotzdem werde ich mich überwinden und meinen Körper heute an die Luft schleppen um etwas von dem durch mein Fenster zur mir dringendem Gespür hautnah zu erleben und in mich aufzunehmen, zu riechen, zu spüren. Ich will für eine kleine Weile dazu gehören, so als wäre alles in Ordnung. Noch lebe ich!

 BpunktSpunkt

23.2.08 13:56


Zeitgeist




..ohne Worte!
4.2.08 19:27


Die Freiheit der Wahl



ohne Worte..
1.2.08 11:23


Mein Leben - Das Leben

Mein Leben gelebt und mich selber belogen,
So viel ist passiert und doch niemals geschehen.
Als wären nur Teile von mir hier gewesen,
die sich verloren im Strudel der Zeit.
Kein Ausweg, kein Eingang, ein Gehen im Kreis.
Verloren, verlassen, vergessen.

Wo fang ich an und wo höre ich auf,

Das Ende vom Anfang der Anfang vom Ende.

Vernagelt das Tor und vernagelt die Sicht.

Die Sonne verhangen und dunkel der Tag.

Der Zahn der Zeit bohrt sich tief in das Fleisch,

es rinnt nur das Blut, die Träne versiegt.

Das Leben gelebt, den Tod auserkoren,
noch viel wird geschehen, was niemals passiert.
Es sind nur Teile von mir die verwesen,
mein Ganzes ist längst in der Ewigkeit.
Kein Ausweg, kein Eingang, ein Gehen im Kreis.
Verloren, verlassen, vergessen.

 

B.S.

30.1.08 17:46


Der schmale Grat

 

Es schneidet sich, macht sich gegenseitig kaputt: Der Lockruf des Lebens und die Lethargie, die sich in mir breit macht. Für eines muss ich mich entscheiden. Momentan habe ich auch Lust auf Leben, nicht auf das Leben das man sich mit Geld erkaufen kann. Nein, eher auf das Leben das so reich ist an Erfahrungen, die man nur greifen kann wenn man sie auch zulässt und sie nicht von vornherein als Irrsinn weg schiebt. Ich merke immer mehr, dass so vieles vorhanden ist, was ich früher überhaupt nicht wahr nahm, einfach weil ich nicht glauben konnte, dass so etwas überhaupt Realität sein kann. Ich habe keine Angst mehr verrückt zu sein weil ich anders denke, anders fühle, anders bin. Ich bin wirklich das was ich spüre. Das Schöne daran ist, dass ich erfahren darf, dass ich nicht alleine bin und dass es mehr von meiner „Art“ gibt auf diesem Planeten. Ich bin mir sicher, ja ich weiß es genau: Ich habe meinen Sinn im großen Ganzen dieses allumfassenden Universums. Ich bin ein Teil der Ewigkeit

 

Halt, ich habe mich getäuscht. Es macht sich nicht gegenseitig kaputt, zerstört sich, Nein im Gegenteil: Das Eine würde ohne das Andere nicht greifbar sein. Es gehört zusammen, ergänzt sich wie Musik und Tanz, wie Sonne und Leben, wie Luft und Atmen, wie Leben und Tod. Ich bin Leben, bin lebendig, auch wenn ich manchmal mehr dem Tod ähnlicher scheine. Ich lebe, und spüre, kann denken, glauben und wissen, dass ohne mich alles anders wäre. Ich bin ein Baustein, wenn auch nur ein sehr kleiner – aber ohne mich würde alles nicht funktionieren. Ich bin da – bin noch da, und werde bleiben.

B.S.

22.1.2008

 

22.1.08 16:52


Lostrommel

NUR HEUTE
GREIFEN SIE ZU
LOSE LOSE LOSE
EIN LOS
EIN EURO
FÜNF LOSE
FÜNF EURO
MEHR EURO
MEHR LOSE
MEHR
PERSPEKTIVLOSE


B.S.
10. Aug. 2006

22.1.08 00:19


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